Goetheapotheke Magdeburg: Tipps

Tipp des Tages


Quelle: Aplus

Reiseimpfungen

Wer einen unbeschwerten Urlaub verbringen möchte, macht sich rechtzeitig Gedanken über seinen Impfschutz. Je nach Reiseziel sind manche Impfungen empfehlenswert, andere sind auf Grund internationaler Impfvorschriften erforderlich.
Die für Deutschland empfohlenen Impfungen bilden lediglich einen Mindeststandart. Wer sich wirksam schützen will, begnügt sich damit nicht: Denn rechtzeitiges Impfen ist eine Lebensversicherung gegen viele gefährliche Erkrankungen im Urlaub.

Empfehlungen für Fernreisende
Grundlage jedes Reiseimpfschutzes bilden die für Deutschland empfohlenen Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis. Die Erreger dieser Krankheiten sind rund um den Globus aktiv. Durch die niedrige Impfrate der Bevölkerung und die teilweise mangelnde Hygiene (Kanalisation, Trinkwasser) in manchen Urlaubsländern ist die Ansteckungsgefahr jedoch um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Impfungen gegen diese Krankheiten müssen alles zehn Jahre aufgefrischt werden.
Die seit 1995 für alle Säuglinge, Kinder und Jugendliche in Deutschland empfohlene Hepatitis B-Impfung ist bei längerem Auslandsaufenthalt und bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung unverzichtbar. In tropischen und subtropischen Ländern Afrikas, Asiens, Mittel- und Südamerikas sind bis zu 30% der Bevölkerung infinfiziert. Da Hepatitis B hundert Mal ansteckender ist, als HIV und ein gut verträglicher Impfstoff existiert, wäre ein Verzicht auf diesen Schutz geradezu leichtsinnig. Und gegen Leichtsinn gibt es keine Impfung. Gegen Hepatitis und Typhus schützen Sie sich zusätzlich, indem Sie nur abgekochtes Wasser und gekochte Nahrung zu sich nehmen.
Viele tropische Länder, vor allem Zentralafrikas, verlangen bei der Einreise den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Diese schützt fast 100 Prozent gegen die durch Moskitos übertragene Krankheit. Die Impfung wird nur von autorisierten Gelbfieber-Impfstellen verabreicht und muss im international anerkannten gelben Impfbuch dokumentiert sein.
Gegen Malaria ist derzeit noch kein Kraut gewachsen: Impfen ist nicht möglich. Malaria wird in Tropen und Subtropen durch die weibliche Anopholes-Mücke bevorzugt ab Einbruch der Dunkelheit übertragen. Ob Rucksacktourist oder Gast eines Luxushotels - jeder ist gefährdet. Wegen der zunehmenden Verschlechterung der Malariasituation sind vorbeugende Maßnahmen in Verbindung mit Chemoprophylaxe sehr wichtig.
Mit der Chemoprophylaxe (Vorbeugung durch Medikamente) sollte eine Woche vor Einreise in das Malariagebiet begonnen werden. Nehmen Sie das Medikament regelmäßig zu sich und setzten Sie die Einnahme nach Ihrer Rückkehr vier Wochen fort. Reisende in sehr abgelegene Gebiete sollten für die Selbstbehandlung im Notfall (Stand-by-Therapie) vorsorglich ein Malariamittel mitführen.
Weiter Informationen finden Sie in unserer Broschüre "Reise-Impfungen", die Sie kostenlos erhalten können.
Notdienstkalender 2014
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
8.00-19.00 Uhr
Sonnabend
8.00-13.00 Uhr

Olvenstedter Platz 3

Service-Telefon:
0800 / 722 26 00
Apotheke vor Ort
Monatsangebote September